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17.03.2017

THW legt Main-Donau-Kanal trocken

THW-Einsatzkräfte der Ortsverbände Roth, Pfaffenhofen/Ilm und Treuchtlingen legen einen Abschnitt des Main-Donau-Kanals trocken.

Am Main-Donau-Kanal werden in regelmäßigen Abständen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Eine dieser Aufgaben ist die Überprüfung der Trogbrücke Meckenlohe. An Schleusen kann das Wasser relativ einfach abfließen. An der Überführung des Kanals an der Ortsverbindungsstraße nach Harrlach ist jedoch der Einsatz sehr großer Pumpleistung von Nöten.

Unter der Führung des THW Ortsverbandes Roth wurde dieser Abschnitt mit einem Großeinsatz in gut 24 Stunden ausgepumpt. Das Technische Hilfswerk musste dafür unterschiedliche Fachgruppen mit schweren Spezialgerätschaften am Main-Donau-Kanal einsetzen. Um den engen Zeitplan des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Nürnberg (WSA) einzuhalten wurden neben mehrerer Pumpen des Ortsverbandes Roth die Kapazitäten der THW-Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen aus Pfaffenhofen an der Ilm angefordert. Dabei kamen Tauch- und Havariepumpen mit Förderleistungen von 6000 l/min bis zu 21.0000 l/min zum Einsatz. Insgesamt galt es die Menge von etwa 50 Millionen Liter Wasser aus diesem Abschnitt der Wasserstraße zu pumpen.

Um die Großpumpen netzunabhängig betreiben zu können waren mehrere Stromaggregate mit insgesamt 340 KVA Stromleistung nötig, die unter anderem aus dem THW Ortsverband Treuchtlingen zur Verfügung gestellt wurden. Kurze Zeit zuvor hatte Taucher und Kräne des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes fünfeinhalb Meter hohen Trennwände eingesetzt damit der etwa 300 Meter lange Abschnitt des Main-Donau-Kanals von etwa 30 THW-Kräften ausgepumpt werden konnte.

Die Wartungsarbeiten an der Wasserstraße werden voraussichtlich in der ersten Aprilwoche abgeschlossen sein.


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